Mel’s Table

Unter dem Motto «Essen wie im Restaurant bei Mel B. zu Hause» werden Sie bei Melanie Brugger zuhause mit einem exquisiten Gourmet-Menu über mehrere Gänge verwöhnt. Empfangen werden Sie mit ausgefallenen Apéro-Kreationen.. Mit dem Mel’s Table bietet Mel B. ein neues Format an, welches für Firmenanlässe, Teamevents, Weihnachtsessen, gemütliche Gourmet-Abende unter Freunden oder in der Familie geschaffen ist.

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Interview

Am Anfang gehörten Catering, Kochevents und Störkochen zu deinem Angebot. Später kam ein neues Format, der Mel’s Table, hinzu. Was muss man sich darunter vorstellen?

Der Hauptunterschied ist sicher, dass ich beim Mel’s Table nirgends hingehe (lacht). Der Mel’s Table ist essen wie im Restaurant, einfach bei mir zuhause. Es hat Platz für maximal zwölf Personen. Geschlossene Gruppen wie Firmen, Freunde und Familien können am Datum ihrer Wahl einen Table bei mir buchen. Es gibt an jedem Table ein Überraschungsmenu. Vorab frage ich jedoch immer nach, ob die Gäste etwas nicht gerne essen bzw. ob Allergien, Zöliakie, Laktose- oder sonstige Intoleranzen vorhanden sind. Selbstverständlich biete ich auch vegetarische oder vegane Menus an.

Meist koche ich ein saisonales Fünf-Gang-Menu mit Zutaten, die auf dem Markt gerade frisch im Angebot sind. So kann ich kreativ aus dem Vollen schöpfen. Ich liebe diesen Event, weil ich viel Zeit für die Dekoration aufwenden und bei mir zuhause den Gastgeber spielen kann. Den Gästen biete ich einen entspannten Abend in einem schönen Ambiente. Sie können sich vollumfänglich verwöhnen lassen.

Du arbeitest an diesen Events auch mit anderen Spezialisten zusammen. Was ist deren Aufgabe an den Mel’s Table?

Die Mel’s Table lasse ich immer unter einem bestimmten Thema laufen. Wenn ich «alleine als Mel B. auftrete», dann sind es saisonale Themen wie Herbsttafel oder Mel’s Spring oder Summer Table. Andere Themen widme ich einem Wine and Dine. Einige Male kam zum Beispiel Olivier Foscan, ein Sommelier von Philipp Schwander (Master of Wine), mit dem ich verschiedene Wine & Dine machte. Er machte dann zu jedem Gang die Weinbegleitung und gab uns viel über die Weine Preis. Ein anderes Mal kam Andrea Zanolari, der CEO und Weinproduzent von Plozza Vini Brusio, und hat die Weinbegleitung mit mir auf das Menu abgestimmt. Diese Art von Mel’s Table waren immer sehr interessant.

Dann gibt es auch Mel’s Table in Form einer Tavolata, wo das Essen nach italienischer Art in der Mitte des Tisches aufgestellt wird und man selber schöpfen kann.

Es gab auch schon einen Mel’s Champagner Table mit einer Champagnerbegleitung von Ruedi Hintermeister von Champagner Schweiz AG. Champagner ist nicht nur für Apéro geeignet. Er ist auch ein toller Begleiter zu einem mehrgängigen Menu.

Wie erfährt man von so einem Event, wenn es nicht eine geschlossene Gesellschaft ist, die sich für einen eigenen Event anmeldet?

Man kann sich auf meiner Website für den Newsletter anmelden und erfährt dann über diesen, wann die Mel’s Table stattfinden.

Ist es für dich bzw. die Gäste nicht seltsam, in deiner Wohnung zu dinieren?

Für mich ist es überhaupt nicht komisch. Ich bin ein Mensch, der gerne viele Menschen am Tisch hat. Mir macht es grossen Spass und ich finde es auch immer sehr spannend, all die unterschiedlichen Gäste bewirten zu dürfen.

Ich denke schon, dass es für manche eine Hemmschwelle sein kann. Es ist auch nicht jedermanns Sache, bei und mit fremden Menschen an einem Tisch zu sitzen. Aber die Gäste, die bisher gekommen sind, haben den Mel’s Table immer als unterhaltsamen, gemütlichen und einmaligen Abend erlebt und sind glücklich nach Hause gegangen. Es gibt ja seit längerem diverse Pop-Up Restaurants, von denen man dasselbe Konzept kennt, nämlich zusammengewürfelt an Tischen zu dinieren.

Die Erfahrung zeigt, dass – auch wenn sich die Gäste nicht kennen – der Table ein lustiger und ausgelassener Abend mit interessanten Gesprächen ist.

Was für Menschen spricht der Mel’s Table an?

Das Publikum ist sehr durchmischt. Es kommen jüngere und ältere Pärchen. Es kommen Leute ganz alleine. Es kommen Gärtner, Künstler, Architekten, Bänker,… Auch hier eine sehr homogene Mischung. Auf jeden Fall Menschen, die Freude an gutem Essen haben und eine gewisse Neugierde besitzen.

Der Event ist nicht ganz günstig. Das mag den einen oder anderen von den Mel’s Table abhalten. Kannst du uns erklären, wie es zu diesem Preis kommt?

Es ist schon so, dass der Preis relativ hoch ist. Und klar, ich habe keinen Namen wie Sternenköche. Trotzdem bereite ich alles mit sehr hochwertigen Zutaten frisch zu, stehe zwei Tage in der Küche und mache bis auf das kleinste Detail alles selber. Am Abend des Anlasses unterstützt mich zudem in der Küche noch ein weiterer Koch. Dann ist auch die Dekoration, die thematisch auf den Anlass abgestimmte ist, sehr aufwendig. Schliesslich ist der Aufwand für einen Mel’s Table im Verhältnis immer sehr gross, da ich maximal zwölf Gäste bewirten kann. Was man am Schluss für das Geld erhält, rechtfertigt den Preis in jeder Weise.