Stadthalle – mit Nenad Mlinarevic

Haut Cuisine wird hier nicht serviert. Die verschiedenen Gerichte kommen auf den Tisch und es wird geteilt. Nenad fühlte sich in der Küche mit seinem Team zu isoliert. Sein Anliegen ist es, näher am Gast zu sein. Das bietet sich in der Stadthalle sehr gut an, denn man sieht von jedem Tisch in die Küche. Der Raum wird nur durch dunkle Vorhänge in Nischen unterteilt. Es ist unglaublich, was hier geleistet wurde. Das Team von Vale Fritz gestaltete für die Stadthalle alles selber. Vom Stuhl zum Tisch über die Kissen bis hin zur Küche stammt das Konzept aus einer Hand.

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Ambiente – Stadthalle

Es ist kaum zu erkennen, dass in dieser Location vor Kurzem noch Autos repariert wurden. Und dies, obwohl viel Bestehendes einfach neu interpretiert oder schlicht belassen wurde, wie zum Beispiel das Kassenhäuschen, wo zuletzt die Rechnung beglichen wird.

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Nenad am Anrichten

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Nenad am Anrichten

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Tatar – Grünkohl – Senf

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Zwiebel-Speck-Brot vom John Baker

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Kopfsalat – Pickels

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Schweinebauch – Koreander – Chilli

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Poularde – Sushireis – Broccoli – Sesam -Kräutersalat – Miso

Das Essen ist trotz Bodenständigkeit sehr raffiniert und schmeckt super lecker! Es kann vorab ein Apéro an der Bar getrunken werden, dann gibt es vier Vorspeisen. Zum Beispiel ein Tatar – Grünkohl – Senf – Speck mit Speck-Zwiebel-Brot und Schweinebauch – Kopfsalat – Pickels – Koriander und Chilli. Dann folgen die drei Hauptspeisen wie Poularde – Sushireis – Broccoli – Sesam – Kräutersalat und Miso des Weiteren Zander – Weisskohl – Lauch – Zitrone und Bonito.

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Servieren der Tischbombe

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Die aufgeplatzte Bombe

Zum Schluss wird als Überraschung eine Tischbombe serviert. Eine Schokoladenkugel gefüllt mit diversen «Süssigkeiten» wie Creme, Sorbet, Guetsli, Meringue, Popping Candy etc. wird auf den Tisch geknallt und alles fliegt raus – En Guete und zum letzten Mal heisst es zugreifen. Für den Gaumen gibt es vielleicht spannendere Dessert-Kreationen, dafür ist er für das Auge umso eindrücklicher. Die Bio-Weine stammen von kleinen Winzern und sind zum Essen sehr interessante Begleiter.

Die Stadthalle – Pop-up Restaurant

Nenad mit Mel B. Bloggerin

Die Vor- und Hauptspeisen können bis im Februar auch variieren, der Rockstar in der Küche wird sich fortlaufend was Spannendes einfallen lassen, das ihn von Neuem inspirieren wird.

Reserviert Euch einen Tisch in der Stadthalle und überzeugt Euch selber von dem ganzen Konzept und dem kulinarischen Schaffen von Nenad. Aufgrund des Konzeptes ist eine Reservation erst ab zwei Personen möglich und es wird in einer Früh- und einer Spätschicht serviert.

Adresse: Die Stadthalle, Morgartenstrasse 5, 8004 Zürich, diestadthalle.ch

Öffnungszeiten: 1. Dezember – 23. Dezember 2017, 4. Januar – 3. Februar 2018
Montag bis Samstag, jeweils von 17:30 – 24:00 Uhr

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